
Die Funktionsweise des Internets
Hier sehen Sie das komplette Schaubild zur Funktionsweise des Internets, was im Folgenden näher betrachtet und sukzessiv erläutert wird.

Abb. 1: Die Funktionsweise des Internets.
Die Funktionsweise des Internets

Abb. 2: Ihr Computer.
Jedes Mal, wenn im Internet eine Aktion durchgeführt wird, also z. B. die Internetseite der Lernplattform SupraTix abgerufen wird ( 1 ), wird eine Anfrage an den Server gestellt.
Die Anfrage vermittelt Informationen, wie z. B. die Uhrzeit, welcher Browser verwendet wird, welche Informationen gefordert werden, wie diese dargestellt werden sollen und um was es sich inhaltlich genau handelt.
Alles wird dann in einer Art Datenpaket verpackt. Im Anschluss verlässt das Paket den Computer und betritt die Weiten des Internets (world wide web).
Das Internet ist auf der einen Seite ein weltumspannendes, vielseitig zugreifbares Netzwerk, das aus Unternetzwerken und/oder Computern besteht, die miteinander kommunizieren können. Auf der anderen Seite ist es die Nutzung von Internetdiensten, wie z. B. E-Mail oder Webseiten.
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Abb. 3: Vermittelnde Rolle des Routers und DNS Servers.
Der Router ( 2 ), der mindestens zwei verschiedene Netzwerke miteinander verbindet, leitet die Datenpakete, die er bekommt, zielgerichtet weiter. Dabei arbeitet er wie ein Postmann, der die ankommenden Pakete nach ihren Zieladressen abscannt und entsprechend in die richtige Richtung schickt.
Weiß der Router oder Postbeamte einmal nicht, welche Zieladresse richtig ist, informiert er sich im Telefonbuch des Internets, dem DNS Server ( 3 ), nach der richtigen Adresse. Diese speichert er dann für zukünftige ähnliche Sendungen ab. Außerdem merkt er sich den Absender des Pakets, um für die Rücksendung eine direkte Zustellung zu gewährleisten.
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Abb. 4: Der Schutz der Firewall bei der Anfragenbearbeitung.
Nach ihm folgt die Firewall ( 4 ), die zusätzlich das nachstehende Netzwerk vor unbefugten Zugriffen oder Anfragen schützt. Sind bestimmte Anfragen nicht auf der Zugangsliste der Firewall, wird die Anfrage, wie bei einem unliebsamen Gast, der nicht auf der Gästeliste steht, durch den Türsteher blockiert.
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Abb. 5: Der Webserver bei der Anfragenbearbeitung.
Ist die Anfrage durch die Firewall gekommen, wird sie an den richtigen Server gesendet. Ein Server entspricht einem speziellen Computer in einem Netzwerk, der unterschiedliche Anfragen der Nutzer, wie ein Diener, beantwortet. Für das Laden einer Internetseite ist der Webserver ( 5 ) zuständig. Unter anderem gibt es auch Webapplikationsserver, die Webanwendungen (z. B. Office Online oder Google Drive) mit dynamischen Inhalten unterstützen.
Das ankommende Paket wird entgegengenommen und ausgepackt. Die darin enthaltene Anfrage lautet „Schicken Sie mir bitte die Webseite von SupraTix!“.
Daraufhin wird das Paket für die Rücksendung ( 6 ) fertiggemacht.
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Abb. 6: Der Schutz der Firewall beim Zusenden des Ergebnisses der Anfrage.
Das Paket passiert wieder den Türsteher oder die Firewall ( 7 ),

Abb. 7: Weiterleitung durch Router und DNS Server.
wird zum Postbeamten, dem Router ( 8 ) sowie dem DNS Server ( 3 ) weitergeleitet

Abb. 8: Ihr Computer erhält die Antwort auf Ihre Anfrage.
und der sendet es schließlich direkt zum WEB Clienten ( 9 ), in diesem Falle, dem Browser und uns.
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